08 nachgefragt Lange Zeit hatte die Stadt nach dem geeigneten Platz für die dringend benötigte Rettungswache gesucht, sollte doch jedes Haus auch im Mülheimer Norden nach einem Notruf innerhalb von acht Minuten erreichbar sein. Die SWB bot schließlich an, die Feuerwache auf ihrem Grundstück an der Augustastraße/Ecke Gustavstraße zu errichten. Die alten Gebäude auf dem Grundstück, von der SWB übergangsweise als Flüchtlingsunterkünfte zur Verfügung gestellt, wurden nicht mehr benötigt und sollten deshalb abgerissen werden. Komplett aus Holz errichtet Das Besondere an der neuen Rettungswache, die über 750 Quadratmeter Nutzfläche verfügt: Sie ist bis auf das Fundament komplett aus Holz errichtet. Nachhaltig ist nicht nur der Baustoff Holz. Auf dem begrünten Flachdach ist eine Photovoltaikanlage installiert, geheizt wird über eine Gas-Hybrid-Heizung, einer Kombination aus Luftwärmepumpe und Gasheizung. Zusätzlich gibt es eine Notstromversorgung, so dass die Rettungswache auch im Katastrophenfall einsatzfähig ist. Mit Vollgas zum Einsatz Die neue Rettungswache konnte im August an die Feuerwehr Mülheim übergeben werden 18 Monate Bauzeit waren ursprünglich für den Bau der neuen Rettungswache Nord an der Augustastraße vorgesehen. Fertig geworden ist die SWB mit dem Holzbau bereits nach 16 Monaten. Am Donnerstag, 15. August, konnten die Geschäftsführer der SWB, Sven Glocker und Oliver Ahrweiler, im Rahmen einer Feier die Schlüssel für den Neubau an Oberbürgermeister Marc Buchholz und den Leiter der städtischen Feuerwehr, Sven Werner, übergeben. Drei Rettungswagen der Johanniter haben Platz in der Halle der neuen Rettungswache.
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