SWB Mietermagazin 2|24

Ausbildung bei der SWB Wir haben dein Interesse geweckt? Bewirb dich bei uns. Wir bieten eine attraktive Ausbildung im kauf- männischen und handwerklichen Bereich und gute berufliche Perspektiven. Wir bilden aus: Immobilienkauffrauen und -männer, Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie Elektroniker/innen Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik. Für weitere Infos einfach den QR-Code scannen. Bewerbungen bitte schicken an stellenbewerbung@swb-mh.de, zu Händen von Frau Krebber. kreuz & quer 53 „Zusammenarbeit macht viel Spaß“ Der Anfang, so erinnert sich Hausmeister Helmut Hüting, dessen Büro direkt nebenan liegt, verlief etwas schleppend. „Wir hatten einen Aushang gemacht, um alle Mieter im Bestand darüber zu informieren. Aber am Anfang kamen die meisten noch zu mir. Ich habe konsequent alle ins Azubibüro weitergeschickt, die Anliegen im Bereich der Objektverwaltung hatten. Inzwischen hat sich das hervorragend eingespielt. Auch mir macht die Zusammenarbeit mit den Auszubildenden viel Spaß“. Die Aufgaben, die die Azubis des zweiten und dritten Lehrjahres übernehmen, sind dieselben wie die der Kundenbetreuer. Sie hören sich zunächst die Anliegen der Mieter an. „Wenn jemand eine Beschwerde hat, weil etwas in der Wohnung nicht funktioniert, schicken wir Herrn Hüting zur Überprüfung hin und beauftragen, falls nötig, die Handwerker“, erklärt Charlotte Behmenburg, zurzeit im zweiten Lehrjahr. „Wir nehmen Kündigungen an, klären Fragen zu Mietverträgen, führen Besichtigungen durch, entscheiden über Mietinteressenten, laden zum Anmietungsgespräch und organisieren die Übergaben und Abnahmen.“ Und das passiert durchaus auf Augenhöhe: „Ich habe nicht das Gefühl, dass die Mieter uns als Azubis wahrnehmen, sondern als vollwertige Mitarbeiter“, freut sie sich. Alle zwei Wochen gibt es einen Jour Fixe mit der für den Bestand zuständigen Kundenbetreuerin und dem Abteilungsleiter, bei dem alles durchgesprochen wird. Zusätzlich steht die Kundenbetreuerin den Azubis jederzeit mit Rat und Tat zur Seite, wenn diese Fragen haben oder sich absichern wollen. In Quartalsgesprächen mit der Ausbildungsleitung wird regelmäßig nachgefragt, ob alles gut läuft oder wo der Workflow noch verbessert werden kann. Verbesserung der Kommunikation Julian Schuck, ebenfalls im zweiten Lehrjahr, hält die Arbeit im Azubibüro für wichtig: „Sie bringt uns mehr Selbstständig- keit. Wir lernen, uns auf verschiedene Menschen und Situ- ationen einzustellen. Wir müssen sehr gut kommunizieren, damit die Übergaben an die anderen Azubis reibungslos funktionieren. Aber wir arbeiten inzwischen mit einem digitalen Tool, mit dem das gut gelingt.“ Neuerdings sind auch Auszubildende aus dem ersten Lehrjahr regelmäßig mit dabei. Denn jedem Neuling wird als Mentor ein Auszubildender aus dem dritten Lehrjahr zur Seite ge- stellt, den er begleiten darf und der ihn unterstützt. So hat auch schon Fabienne Roj, die erst im August gestartet ist, ihre ersten Dienste im Azubibüro hinter sich. „Es ist cool, schon am Anfang alles kennenzulernen. Ich lerne hier Dinge, die ich dann gut in den anderen Abteilungen anwenden kann. Umgekehrt bin ich gerade im Quartiersmanagement eingesetzt und beschäftige mich mit Konfliktmanagement, das kann ich hier gut anwenden.“ Ein weiterer Vorteil macht sich für die Azubine im ersten Lehrjahr schon bemerkbar: Die Auszubildenden rücken als Team näher zusammen, die Zusammenarbeit wird enger. Alle drei jedenfalls wollen die Stunden im Azubibüro nicht missen. Montag vormittags und Donnerstag nachmittags können Mieter bei Julian Schuck ihre Anliegen persönlich besprechen. Regelmäßig sind die Azubis, wie hier Fabienne Roj, auch im Bestand unterwegs, um Wohnungsbesichtigungen oder -abnahmen durchzuführen.

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