Grüne Zukunft 05 Reibungsloser Umzug Die Zusammenarbeit mit der Umzugsfirma, die von der SWB mit dem Umzug beauftragt und bezahlt wurde, gestaltete sich reibungslos: „Wir haben einen Plan gemacht, was mit soll und was nicht, und dann einen Termin mit der Firma vereinbart. Vor dem Umzug gab es noch einen Ausmesstermin, auch die Kartons haben wir gestellt bekommen. Das hat alles super geklappt.“ Auch am Umzugstag läuft alles reibungslos. Das Wetter spielt mit, die Sonne scheint. Zwei Tage später fährt die Familie in den lang geplanten Urlaub. Da sind die Kartons schon alle ausgepackt. Wenige Wochen später zeigen die Drei stolz ihr neues Heim: Im vierten Stockwerk des Mehrfamilienhauses, mit einem tollen Ausblick auf die Nachbarschaft. Iole freut sich, dass ihr Schulweg nicht weiter ist. Die Familie hat jetzt mit 68 Quadratmetern mehr Platz. „Die Wohnung ist moderner, das Bad ist neu, der Balkon ist größer und die Dämmung besser“, erzählt die 37-Jährige. „Dafür zahlen wir gerne 60 Euro mehr im Monat“, ergänzt Ehemann Andrea. Vorbereitungen für Neubau Während der Leerzug der Häuser 32-46 voran geht, ist der Stillstand auf der großen Fläche zwischen dem Punkthochhaus und den beiden alten Gebäuderiegeln endlich beendet. Nachdem die SWB Ende September den Bewilligungsbescheid für die Förderung bekommen hat, sind noch im Oktober die Vorbereitungen für den umfangreichen ersten Bauabschnitt des Neubauprojektes Eichbaumsiedlung gestartet. Das Gelände wird baureif gemacht, damit die ersten Baugruben für die geplanten Häuser ausgehoben werden können. Los geht es im Bereich direkt hinter dem Punkthochhaus. Dort wird ein fünfgeschossiges Haus hochgezogen, in das das DRK mit einer Tagespflege und betreutem Wohnen ziehen wird. Daran anschließend entstehen in dem rückwärtigen Bereich weitere, aneinander liegende Gebäude, alles in Massivbauweise. Hier wird man den Fortschritt der Bauarbeiten schnell sehen, wenn einmal das Fundament gelegt ist und die Stockwerke hochgezogen werden. Parallel dazu werden entlang der Filchnerstraße die Baugru- ben für die fünf Mehrfamilienhäuser ausgehoben, die aus Holz errichtet werden. Wenn hier die Keller und die Treppentürme erstellt worden sind, wird an diesen Häusern eine Zeitlang kein Baufortschritt sichtbar sein. „Während die Häuser in Massivbauweise Stück für Stück wachsen, werden die Vorbereitungen für den Holzbau im Hintergrund weiterlaufen. Die Planung ist deutlich aufwendiger, angefertigt werden die Holzteile dann in Werkstätten. Dafür geht der Aufbau vor Ort hinterher deutlich schneller“, erklärt SWB-Architekt Carsten Butterweck. Insgesamt wird für den ersten Bauab- schnitt, der den Neubau von 126 Wohnungen und vier Gewerbe- einheiten umfasst, eine Bauzeit von rund drei Jahren veranschlagt.
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