Ausflugstipp: Historischer Erlebnispfad im Schloß Broich Familienzeit 41 Schloß Broich ist die älteste karolingische Festung nördlich der Alpen. 883 eroberten die Wikinger Duisburg. Zur Sicherung des Flusses und des Handelsweges Hellweg (der heutigen B1) wurde in Broich ein befestigtes Militärlager errichtet. Es folgten Jahrhunderte mit wechselnder Nutzung und der Ausbau zur höfischen Residenz. Seit April dieses Jahres ist nun auch der älteste Teil des Schlosses, der innerhalb der Ringmauer liegt, für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Mülheimer Stadtmarketing konzipierte dafür einen historischen Erlebnispfad. Der neue Rundweg startet am Eingang an einer Informationstafel und führt über eine Brücke in den Innenbereich. An neun Stationen erfahren die Besucher viel Wissenswertes über die Geschichte der einstigen Burganlage, zum Beispiel über das Haupthaus, die Wehrmauer, den Brunnen, die Pferdeställe und den Bergfried. Weitergehende Informationen in Deutsch und Englisch lassen sich mit dem Smartphone mittels QR-Codes auf den Infotafeln abrufen. Es wurde darauf geachtet, dass der Pfad möglichst barrierearm ist, soweit das Gelände das zulässt. Geöffnet ist der Erlebnispfad – bei freiem Eintritt – zu den Öffnungszeiten des Schlosshofs: März bis Oktober 8 bis 20 Uhr, November bis Februar 8 bis 18 Uhr. Er kann individuell besucht werden oder bei einer gebuchten Erlebnistour der MST, die 13 Euro kostet und rund eineinhalb Stunden dauert. Termine über die Touren können auf der Internet-Seite erlebnistouren.ruhr eingesehen werden. Tickets sind online oder in der Touristinfo in der Schollenstraße erhältlich. Und wer danach neugierig geworden ist, der kann sich mal im Historischen Museum im Schloss umschauen. Es wird von ehrenamtlichen Helfern des Geschichtsvereines betreut und ist immer samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet (im Januar und Februar ist Winterpause). Eine Plattform führt die Besucher im Inneren der Ringmauer zu neun Stationen. Als die Wikinger bis nach Mulheim kamen
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